Self Political Publishing
Symposium
Wie wurden Publikationen im Arbeitskampf, in der Frauenbewegung der 70er Jahre und vielen anderen politischen Kämpfen eingesetzt? Ist ein Post in sozialen Netzwerken Self-Publishing? Welche politischen Lager nutzen heute das selbstinitiierte Publizieren?
Die Rolle des Self-Publishing als politisches Werkzeug wird in dieser Veranstaltung untersucht.
Linke, selbstinitiierte Publikationen waren ein wichtiges Mittel im Arbeitskampf, der Frauenbewegung der 70er Jahre und in vielen anderen Situationen, in denen gesellschaftliche Veränderungen erkämpft wurden. Heute scheinen eher die Feinde der Demokratie dieses Mittel – in digitaler oder analoger Form – zu nutzen, um mit Desinformationen die gesellschaftliche Stimmung zu ihren Gunsten zu verschieben. Gemeinsam mit Design-Studierenden, Studierenden der Politikwissenschaften sowie verschiedenen politischen Institutionen soll diese Thema behandelt und in einer Ausstellung sowie einem Symposium zusammengefasst werden.
Obwohl es eine große und aktive Self-Publishing Szene gibt, agiert diese weitgehend unpolitisch. Demgegenüber stehen Protagonist_innen der neuen Rechten, die sehr aktive Medien für ihre Propaganda missbrauchen.
Lässt sich daran etwas ändern?
Die Veranstaltung versucht zu informieren und eine junge Zielgruppe zu motivieren die Mittel des selbstinitiierten Publizierens zu nutzen, um sich in den politischen Diskurs einzubringen, die Demokratie zu Stärken und Diskriminierungen abzubauen.
Das Projekt wird an der HfG betreut von Adrian Nießler, Professor für Kommunikationsdesign.
09. Oktober 2026
Museum Angewandte Kunst Frankfurt