Confused, feeble, romantic, (profusely) decorated, cyber, and: key.– Ornament as feminist practice

zweitägiges Symposium

Durch das Projekt »Confused, feeble, romantic, (profusely) decorated, cyber, and: key.—Ornament as feminist practice« wird das Ornament als feministisches Werkzeug für künstlerisches und gestalterisches Arbeiten neu interpretiert und die Notwendigkeit des Ornamentalen in visueller Praxis zeitgenössisch ausgelegt.

Ein zweitägiges Symposium an der HfG Offenbach wird im Juni  internationale Gäste und Studierende zusammenbringen, um die Rolle des Ornaments als Form der materiellen Reflexion und als mögliche Struktur für flach-hierarchische Beziehungen zu diskutieren. Durch den Blick auf historische, kulturelle und künstlerische Kontexte wird erforscht, wie das Ornament als »visuelles Alphabet« eine neue Sprache schaffen kann, die feministische und demokratische Ansätze in Gestaltung und Kunst fördert.

Im Anschluss an das Symposium soll eine Publikation entstehen, die nicht nur dokumentarisch auf das Symposium zurückblickt, sondern auch gestalterisch Zugang zu ornamentalen Arbeitsweisen gibt.

Das Projektvorhaben wird initiiert durch Künstlerin und Gestalterin Tatjana Stürmer und gemeinsam mit Studierenden der HfG Offenbach realisiert. Tatjana Stürmer ist seit April 2022 künstlerische Mitarbeiterin im Lehrgebiet Grafik und Illustration an der HfG Offenbach. Im Vordergrund ihrer praktischen Forschung steht die Suche danach, wie gesprochene, geschriebene und bildhafte Sprache sich auf unsere sozialen und politischen Erfahrungen auswirkt.

Kontakt

Tatjana Stürmer, stuermer@hfg-offenbach.de

18. bis 19. Juni 2026

Klingspor Museum

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