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von HfG-Studentin Pia Epping und Paul Reifenberger

Als Gisela mit acht Jahren das erste Mal auf Rollschuhen steht, weiß sie, dass sie Artistin werden will. Während ihr jüdischer Vater mehrfach verschleppt wird und der Krieg ihr Aufwachsen prägt, beginnt Gisela früh, sich ein eigenes Leben als Artistin zu imaginieren. Mit zwölf zahlt sie sich selbst Rollschuh-Privatstunden und zieht bald von zu Hause aus. Ihr Weg als Artistin führte sie von Deutschland nach Norwegen, Dänemark, Schweden, in die Schweiz und schließlich nach Finnland. Heute ist Gisela 92 Jahre alt. Sie gehört zu einer Generation, von der es immer weniger Menschen gibt, die selbst erzählen können. Nun begibt sie sich erneut auf die Bühne. Begleitet von einer jüngeren Performerin, schaut Gisela auf ihr Leben zurück- und auf ihr eigenes Bildmaterial. Fotografien und Erinnerungen werden zu Ausgangspunkten für die Begegnung zwischen zwei Generationen. Was lässt sich in einem Bild von einem Leben erkennen? Was erinnert man, was vergisst man? Und wie wird man selbst einmal auf das eigene Leben zurückschauen?

Konzept und Umsetzung

Pia Epping, Paul Reifenberger

Performance 

Gisela Nyman, Pia Epping

Sound

Paul Reifenberger

9.–11. Oktober 2026

Landungsbrücken

Frankfurt

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